OSBI will raus aus der Bastler-Ecke

Samstag, 03. April 2010, 13:32 Uhr

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Rein zufällig bin habe ich neulich die Ausgabe 12/2009 der Zeitschrift IT-MITTELSTAND in die Hände bekommen, in der das Thema Open-Source-BI adressiert wurde. Die Autoren betonen, dass gerade der Mittelstand langsam aber sicher die Scheu vor Open-Source-Software ablegt und die Vorteile zu nutzen versucht.

„Raus aus der Bastlerecke“ lautet der Titel des dreiseitigen Beitrags, der auch online zur Verfügung steht. Es kommt zur Sprache, dass Lösungen wie Pentaho, Jaspersoft und Palo im Mittelstand immer mehr zur Geltung kommen. Neben den entfallenden Linzenzkosten zu Beginn dürfte vor allem der immer zunehmende Funktionsumfang – eine Studie von BARC und Peter Gluchowski, Professor für Wirtschaftsinformatik an der TU Chemnitz, schätzt die Funktionalität mittlerweile auf „rund 80 bis 90 Prozent der Branchengrößen“ – sein. Allerdings wird auch betont, dass es „fahrlässig“ sei Open-Source-BI im Geschäftsumfeld ohne das nötige Know-How oder einen geeigneten Support-Vertrag einzusetzen.

Ein aus meiner Sicht interessanter Artikel in IT-MITTELSTAND, der zeigt, dass Open Source gerade im Mittelstand angekommen ist und hier sicherlich noch erhebliches Wachstumspotential vorhanden ist. Auch weil sich immer mehr Dienstleister in diesem Bereich zur Verfügung stellen.

Abgerundet wir das Thema übrigens noch von einem Interview mit Ulrich Beckmann, Geschäftsführer der Qliktech GmbH mit dem Produkt Qlikview, und Kristian Raue, CEO der Jedox AG mit ihrem Palo OLAP Server. In diesem wurde thematisiert inwieweit reine BI-Lösungen den zunehmenden BI-Funktionalitäten von ERP-Lösungen überlegen sind. Während die ERP-Systeme sicherlich für ihre eigenen Daten gute und performante Auswertungen liefern, wird die Integration von Daten aus anderen Datenquellen hier schwer. Bei den (Open-Source-)BI-Lösungen gehört aber gerade dies zu den Kernaufgaben und lässt sich damit einfacher und auch durch nicht-technische Anwender realisieren.

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