Mobile BI – eine Momentaufnahme

Freitag, 14. Mai 2010, 10:31 Uhr

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Das Thema „Mobile BI“ – also Business Intelligence auf mobilen Endgeräten – ist laut Gartner eines der BI-Trends im Jahr 2010. Immer mehr Smartphones und iPhones sind im Umlauf, das Überall-Internet fast schon selbstverständlich und so steigen natürlich auch die Anforderungen an die Mobile Nutzung von Business-Intelligence-Anwendungen.

Beim Palo Insider ist ein aktueller Beitrag zu finden, der die Benutzung von Palo Web auf einem Android-Smartphone zeigt. Das bringt mich jetzt dazu endlich auch mal etwas zum Thema „Mobile BI“ zu schreiben – soll ja laut Gartner einer der Trends in diesem Jahr sein. Palo Web unter Android sieht beispielsweise wie folgt aus (Quelle: Palo Insider):


Status quo

Es ist eine oft geführte Diskussion ob es nun spezielle Mobilversionen geben soll oder ob die Anwendung auf einem mobilen Endgerät in der Lage sein muss eine „normale“ Internetseite in einer benutzbaren Weise anzeigen zu können. Das Ergebnis letzteren Versuchs sehen wir auf dem Foto. Auf der einen Seite ist es positiv zu sehen, dass die Oberfläche dank Webkit von Palo Web sehr gut angezeigt wird und es gegenüber der „normalen“ Version im PC-Browser keine Darstellungsprobleme gibt, allerdings wäre mir die Bedienung einfach zu schwerfällig weil der Platz doch sehr begrenzt ist.

Außerdem ist zu bedenken, dass das gezeigte Android-Smartphone – ein Sony Ericsson Xperia X10 – eine Auslösung von 480 x 854 Pixel hat, was viel ein Smartphone doch recht ordentlich ist. Das verbreitete iPhone bietet nur 320 x 480 Pixel was nicht ausreichend ist.


Neue Chance für das iPad?

Vielleicht aber ist genau hier auch ein künftiges Anwendungsfeld für das Apple iPad zu sehen. Ob man das Gerät wirklich braucht ist Geschmackssache, ich werde es mir wohl nicht anschaffen. [Diskussion in irgendeiner Zeitschrift]. Bücher lese ich dann doch lieber auf Papier (besser für meine Augen) und zum Surfen habe ich immer noch mein Netbook inkl. Prepaid-Internetstick, der mir keine monatlichen Fixkosten verursacht. Wie aber eine Business-Intelligence-Anwendung auf dem iPad aussehen könnte, zeigt QlickView. Macht auf mich dann doch einen sehr guten und vor allem bedienbaren Eindruck (was weitaus wichtiger ist). Jetzt sind wir aber wieder an dem Punkt, dass es möglich sein sollte das iPad an einen Beamer anzuschließen. Wie so oft bei Apple gibt es da einen entsprechenden Adapter. Warum nicht direkt einbauen wenn man doch wieder Geld mit einem Adapter verdienen kann?! Aber das ist eine andere Geschichte…


Fazit

Sehr interessant in diesem Zusammenhang finde ich auch den Artikel Nine Emerging Trends in Business Intelligence Software auf Datamation.com. Auch hier wird der Trend der mobilen Nutzung von BI-Software aufgegriffen und vor allem auch in Zusammenhang mit der direkten Nutzung von Ortsinformation (am Beispiel des GPS-fähigen iPhones) beschrieben. Der Verkufer im Außendienst kennt nicht nur die nötigen Informationen für den Ort, an dem er sich auch aufhält, er kann dem Kunden solche Daten auch direkt auf seinem Endgerät zeigen. Ein Wunschtraum vieler Vertreter?!

Mobile BI wird also sicherlich ein aktuelles Thema bleiben und an Bedeutung gewinnen, was wir heute kennen ist nur der Anfang. Ich bin gespannt wie sich das in Zukunft noch entwickeln wird zumal ich ja selber auch endlich ein iPhone haben will und schon die Tage bis zum 6. Dezember zähle (da läuft dann mein Handyvertrag endlich aus).

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