Zeitreise mit Google

Freitag, 04. Juni 2010, 11:30 Uhr

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Der Begriff „Business Intelligence“ ist uns allen ja mittlerweile geläufig – zumindest gehe ich mal davon aus, wenn Sie schon auf dieser Seite gelandet sind. Doch ist es nicht auch interessant zu wissen wie wurde was ist? Auf der Suche nach dieser Antworte bin ich auf ein interessantes (neues?) Features von Google gestoßen: die Zeitleiste.

Irgendwie ist mit der Zeitleiste schon eine kleine Zeitreise möglich. Über die Anzahl der Ergebniss zu einem bestimmten Suchwort  lässt sich leicht erkennen wie relevant das Thema zu einem bestimmten Zeitpunkt war. Eigentlich ganz easy, oder? Zumindest wenn man – wie Google – so ziemlich alles weiß.

Für „Business Intelligence“ sieht das Ganze in der Google Zeitleiste wie folgt aus:

Die Geschichte von BI geht zurück bis in das frühe 19. Jahrhundert… Naja, nicht ganz. Der Ausschlag im Jahr 1822 kommt von einer Firma, die „1822“ im Namen und die Balken in den Jahren 1899 sowie 1922 stehen für die Gründungsjahre zweier Firmen, die sich mittlerweile mit Business Intelligence beschäftigen. So richtig beginnt die Geschichte im Jahre 1958 als der Begriff „Business Intelligence System“ vom damaligen IBM-Mitarbeiter Hans Peter Luhn während seiner Forschungen zur selektiven Verbreitung von Informationen erstmalig erwähnt wurde.

So richtig geprägt wurde „Business Intelligence“ aber erst 1989 von Howard Dresner, damals Analyste bei der Gartner Group. Und seitdem geht es nicht nur in der Google-Grafik bergauf wie wir alle wissen. Auf jeden Fall interessant…

Im Gegensatz dazu ist „Open Source Business Intelligence“ erst Anfang des 21. Jahrhundert interessant geworden, wie die Zeitleiste zum Thema „Open Source Business Intellience“ zeigt:

So richtig relevant wurde das Thema wie zu sehen erst nach der Jahrtausendwende. Auch hier gibt es eine Erklärung für den Balken bei 1991. Kristian Raue, jetzt Geschäftsführer der Jedox AG, wird in Zusammenhang mit dem Unternehmen Graphitti Software GmbH erwähnt, das 1991 von ihm mitbegründet und mitlerweile verkauft wurde. Wobei OSBI damals noch kein Thema war – aber Raue ist nun mal irgendwie untrennbar mit dem Open-Source-Gedanken verbunden.

Soweit mal als voraussichtlicher letzter Beitrag vor dem Wochenende. Bei diesen schönen Wetter soll man ja nicht den ganzen Tag vor dem MacBook Computer hocken, sondern lieber rausgehen. Noch keine Pläne?! In meiner Heimatstadt Rastatt findet noch bis Sonntag das 9. Internationale Straßenfestival tête-à-tête statt und dort vorbeizuschauen lohnt sich wirklich. Großes Indianer-Ehrenwort!

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