Talend & Palo – tPaloConnection, tPaloDatabaseList, tPaloDatabase

Sonntag, 05. Februar 2012, 18:46 Uhr

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Im ersten Teil der kleinen Serie zu den Komponenten des Talend Open Studio for Data Integration zur Kommunkation mit dem Palo- bzw. Jedox-OLAP-Server geht es um den Verbindungsaufbau und -test zum OLAP, das Auslesen der vorhandenen Datenbanken und das Anlegen neuer Datenbanken. Die Datenbanken werden später mit Dimensionen gefüllt, aus denen Cubes gebaut werden, die letztlich mit Daten gefüllt bzw. ausgelesen werden können.

Dieser Artikel ist der 1. Teil einer kleinen Serie, in der Komponenten des Talend Open Studio for Data Integration vorgestellt werden, mit deren Hilfe mit dem OLAP-Server der Palo BI-Suite oder der Jedox BI-Suite kommuniziert werden kann. Auch wenn zumeinst nur von „Palo“ die Rede ist, so gelten die Beschreibungen in analoger Weise auf für die (kommerzielle) Jedox BI Suite (weitere Informationen zur Abgrenzung von Jedox und Palo).

 

tPaloConnection – Verbindung zum OLAP-Server herstellen

Die Komponente, die in keinem Job fehlen sollte, der in irgendeiner Weise mit den OLAP-Server Palo kommuniziert, ist tPaloConnection. Mit Ihrer Hilfe kann nicht nur überprüft werden ob die Verbindung zu einem Palo-Server hergestellt werden kann, die auf die Weise hergestellte Verbindung kann auch in allen anderen Komponenten referenziert werden, damit die Verbindungsdetails nur ein einziges Mal und nicht immer wieder auf’s Neue angegeben werden müssen.

Um die Verbindung zu einem Palo-Server herzustellen müssen der Servername und -port sowie Benutzername und Passwort angegeben werden. Für eine Palo-Standardinstallation – ansonsten wurde hoffentlich mindestens das Passwort geändert – etwa lässt sich die Verbindung wie folgt herstellen:

Standard-Einstellungen für die Verbindung mit einem Palo-Server

Nach erfolgreicher Verbindung zum OLAP-Server könnte wir uns beispielsweise zunächst die Liste der vorhandenen Datenbanken anzeigen lassen.

 

tPaloDatabaseList – Liste aller Palo-Datenbanken

Um eine Auflistung aller Palo-Datenbanken auf einem Server zu bekommen gibt es die Komponente tPaloDatabaseList. Dies lässt sich bereits mit dem folgenden einfachen Job durchführen:

Liste aller Datenbanken des OLAP-Servers ausgeben

Der Output der Komponente tPalo gibt Informationen zu vorhandenen Datenbanken nach dem folgenden Schema zurück:

  • database_id – interne (technische) ID der Datenbank
  • database_name – Name der Datenbank
  • database_dimensions – Anzahl der Dimensionen innerhalb der Datenbank
  • database_cubes – Anzahl der Cubes innerhalb der Datenbank
  • database_status – 1 für „geladen“, 0 für „nicht geladen“
  • database_type – 0 für „System“, 1 für „User“

Ein denkbares Einsatzszenario ist insbesondere die Überprüfung der Existenz einer Datenbank, um spätere Fehler zu vermeiden.

 

tPaloDatabase – Palo-Datenbanken anlegen, löschen oder ersetzen

Während eine relationale Datenbank die Zusammenfassung mehrerer Tabellen ist, die mehr mehr oder minder stark miteinander in Verbindung stehen, fasst eine Palo-Datenbank Dimensionen und Cubes zusammen. Cubes können immer nur aus Dimensionen bestehen, die innerhalb der selben Datenbank angespeichert sind. Neben der Angabe der Verbindung benötigt die Komponente noch den Namen der Datenbank sowie die durchzuführende Aktion zu wählen:

Eine neue Datenbank in einem Palo-Server anlegen

Bei der durchzuführenden Aktion gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Create database – Datenbank wird neu angelegt, falls sie bereits existiert gibt es einen Fehler
  • Create database if not exists – Datenbank wird nur dann angelegt wenn sie noch nicht existiert
  • Delete database – Datenbank wirdgelöscht, falls sie noch nicht existiert gibt es einen Fehler
  • Delete database if exists and create – eine bestehende Datenbank wird gelöscht und neu angelegt

Bei der Option „Delete database if exists and create“ ist zu beachten, dass damit ALLE Dimensionen, Cubes, Rules und Daten gelöscht werden, um eine komplett neue jungfräuliche Datenbank anzulegen. Daher bitte mit Vorsicht genießen, dass damit nicht versehentlich bestehende Datenbestände unwiderruflich gelöscht werden.

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