Agenda zum 5. Workshop Open Source Business Intelligence steht

Montag, 20. Januar 2014, 21:11 Uhr

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In genau 1 Monat findet in Karlsruhe die 5. Auflage des Workshop Open Source Business Intelligence. Auf der nun veröffentichten Agenda stehen wieder zahlreiche Vorträge zu Open-Source BI-Software wie auch zu allgemeinen BI-Themen.

Die beiden Keynotes des 5. Workshop Open Source Business Intelligence am 20. Februar an der Hochschule Karlsruhe beschäftigen sich mit der Visualisierung sowie dem Data-Mining-Tool RapidMiner. Das Thema Visualisierung wird eher selten diskutiert, schließlich werden in moderen BI-Suiten oder auch in Excel per Knopfdruck Daten zu schicken, bunten und teilweise auch animierten Schaubildern. Das ist einfach, macht in Vertriebsveranstaltungen einen guten Eindruck, birgt aber auch Gefahren. Denn je nachdem welche Daten man visualisieren will gibt es unterschiedliche Möglichkeiten – gute und auch weniger gute. Möglichkeiten, die die Aussage unterstützen aber auch solche, die eher verwirren oder – bewusst oder unbewusst – letztlich sogar verfälschen oder Missinterpretationen hervorrufen. Ich bin gespannt welche neuartigen Visualisierungsmöglichkeiten Dr. Jörg Kohlhammer vom Fraunhofer IGD präsentieren wird…

Tagcloud-OSBI

Wenn es um die Vorzüge von Open-Source-Software geht, dann wir immer die einfache Integration und das Zusammenspiel unterschiedlicher Programme gesprochen. Inwieweit sich in Zukunft die Statistiksoftware R innerhalb der Jedox BI Suite nutzen lassen wir, soll der Vortrag von Andreas Fröhlich zeigen. Damit erweitert seine Einsatzsmöglichkeiten um statistische Funktionen und erhöht damit evtl. die Verbreitung einer sehr mächtigen Software, der größtes Manko lange der Name war. Aber mittlerweile liefert auch die Google-Suche nach „r“ brauchbare Ergebnisse und das Ergebnis der Jedox-Integration werden wir am 20. Februar sehen.

Darüber hinaus wird das Programm dieser Veranstaltung auch dem praktischen Charakter gerecht, indem sich Vorträge auch mit Einsatz von Open-Source-Software wie Apache Hadoop oder Jaspersoft in tatsächlichen Projekten beschäftigen. Von Anwedern für Anwender eben… Sehr gespannt darf man auch auf den Vortrag von Stefan Müller zum Vergleich von analytischen Datenbanken aus dem Closed- und Open-Source-Bereich sein. Während relationale Datenbanksysteme immer noch am Weitesten verbreitet sind gibt es auch immer mehr andere Datenbankkonzepte, die für bestimmte Anforderungen durchaus ihre Vorteile haben und bestimmte Herausfoderungen adressieren. Eine solche Herausforderung sind die immer größeren Datenmengen. Dementsprechend fehlt auch dieses Thema nicht auf der Agenda 2014.

Alles in allem wieder einmal ein buntes Programm zu einem sehr geringen Unkostenbeitrag von 50 €. Darin enthalten sind die Tagungsunterlagen, die Verpflegung in der Pausen sowie das Mittagessen. Nur das Feierabendbier beim Get Together am Abend ist dann noch extra zu bezahlen 😉 Wer also am 20. Februar auch Lust eine kurweilige BI-Veranstaltung zu erleben, die Anmeldung ist ab sofort möglich.

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