Veranstaltungshinweis: data2day vom 16. – 28. November in Karlsruhe

Donnerstag, 09. Oktober 2014, 21:15 Uhr

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Heute möchte ich die Gelegenheit einmal nutzen, um auf eine Veranstaltung aufmerksam zu machen, von der ich aber selber noch nicht ganz einschätzen wie gut sie werden wird: der data2day vom 16. – 28. November in Karlsruhe. Da aber die Agenda sehr vielversprechend aussieht und das Thema „Open Source“ ganz stark vertreten ist, hier zumindest mal der kurze und knappe Hinweis.

Bei der data2day steht das Thema „Big Data“ im Vordergrund. Allen ist klar, dass es zukünftig immer wichtiger wird Big Data zu beheerschen aber neben den immer noch bestehenden sehr unterschiedlichen Begriffsdefinitionen ist das Wie (sowohl fachlich als auch technisch aber z.B. auch rechtlich) immer noch etwas schwammig. Die data2one will damit bei ihrer 1. Auflage vom 26. – 28. November 2014 (2 Tage Konferenz, 1 Tag Workshop) mit sehr praxisnahen Vorträgen Unterstützung leisten.

logo-data2day

Beim Blick auf die (noch nicht ganz vollständige) Agenda finden sich sehr viele Themen rund um Hadoop. Mal geht es um die generellen Möglichkeiten, die uns das Ökosystem Hadoop bietet, mal um die Sicherheit und nicht zuletzt um Erfahrungen aus Praxisprojekten (den Vortrag von Dr. Kathrin Spreyer von inovex habe ich schon an anderer Stelle gehört und kann ihn deshalb allen empfehlen, die Hadoop nicht immer nur theoretisch, sondern auch im praktischen Einsatz sehen wollen). Sehr interessant dürfte sicherlich auch der Vortrag Relational trifft Map/Reduce – Hadoop mit RDBMS verbinden werden, der die manchmal vernachlässigte Koexistenz von Hadoop und etablierten relationalen Datenbanksystemen adressiert. Denn IMHO: bei allen neuen Möglichkeiten, die uns Hadoop bietet, ist es keine vollumfängliche Ablösung von relationale Datenbanken oder DWHs. Denn diese haben auch weiterhin ihre Stärken, speziellen Anwendungsfälle und damit (Weiter-)Existenzberechtigung.

Neben Hadoop beschäftigen sich andere Vorträge z.B. mit dem Volltext-Suchmaschine Apache Solr, der OS-Datenbank Apache Cassandra, der Programmiersparche Python oder der Statistiksprache R, die bereits in viele kommerzielle wie Open-Source-Projekte Einzug gehalten hat.

Nicht minder interessant auch die Keynotes und Vorräge, die sich u.a. den rechtlichen Grenzen der durch neuen Möglichkeiten durch Big Data, um Konzepte, Best-Practises oder auch die Kunst und Wissenschaft des Visualisierens. Und wenn es um Big Data geht ist auch die HANA von SAP natürlich mit dabei.

Dafür, dass ich eigentlich nur kurz auf die Konferenz hinweisen wollte ist es jetzt ganz schon viel Text geworden 😉 Aber vielleicht konnte ich ja etwas Interesse wecken oder den ein oder anderen auf eine höchstwahrscheinlich sehr interessante Veranstaltung aufmerksam werden. Mal schauen ob ich es zeitlich auch dorthin schaffen werde, vom Weg her wäre es für mich ja ein Katzensprung…

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